Tericon, Welt der Ruinen

Tericon ist ein grüner und wilder Planet. Seit dem öffnen der Schutzzonen sind einige Jahre vergangen. Doch viel von ihrem Planeten erkundet, hat die Menschheit noch nicht. Die meisten bleiben innerhalt des Kreises um die Kuppelstädte und verdienen sich durch Handwerk oder als Bauern ihren Lebensunterhalt. Nur wenige Abenteuer wagen sich hinaus in den endlosen Wald, auf der Suche nach anderen Städten, alten Artefakten oder der Jagt nach den Bestien.

Geschichte

Tericon war einst ein grauer Planet, vollständig bebaut und eine Hochburg der Technologie. Was die Atmosphäre vergiftete und die Menschen in die Kuppelstädte zwang, kann heute nicht mehr nachgewiesen werden. Je nachdem wem man fragt heißt es, ein Krieg wäre ausgebrochen oder man hätte es mit den Maschinen oder der Technologie übertrieben. Manch einer meint sogar, das der Planet sich selbst an ihren Vorfahren gerächt hätte. Doch Beweise gibt es keine.
Als die Menschen bemerkten, das sich in der Atmosphäre immer mehr Giftstoffe anreicherten, versuchten sie natürlich diese zu entfernen. Doch sie merkten schnell, dass dieser Prozess zu viel zu lange dauern würde. So fingen sie an Zonen zu errichten, die mit einem Schutzschild von der Außenwelt abgeschirmt wurden. Die sogenannten Kuppelstädte besaßen alle ein Biotop um sich selbst mit Sauerstoff zu versorgen. Sowie mehrere Mechanismen und Energiekreise die den Schild aufrecht erhalten sollten. Natürlich konnte nur eine bestimmte Anzahl an Lebewesen in einer Kuppelstadt untergebracht werden, ohne das Biotop, die Luft und Nahrungsquelle der Stadt, aus dem Gleichgewicht zu bringen. Alle die keinen der begehrten Plätze ergattern konnten, gingen mit ihren Bauten zu Grunde. Die Giftstoffe fraßen sich durch die stählernen Gebäude bis runter in die verdichtete Erde und legten diese somit wieder frei. Man nimmt an, dass es dann Pilze waren, die die Giftstoffe nach und nach neutralisierten und neues Leben ermöglichten.

Während also die Reste der Menschheit hinter ihren Schilden hockten und bangten das diese genügend Generationen halten würden, blühte der Planet um sie herum erneut auf. Dementsprechend groß war der Schock bzw. die Erleichterung, als in einer der Städte der Schild versagte und sie um die Stadt herum einen Urwald und giftfreie Luft entdeckten.

Regionen

Der größte Teil von Tericon wurde bisher noch nicht wieder entdeckt. Bisher gibt es ein, mehr oder weniger erforschtes, Waldgebiet in dem es mindestens drei Kuppelstädte zu finden gibt. Östlich von diesem befindet sich ein großes Gewässer. Selbst an klaren Tagen soll man kein gegenüberliegendes Ufer erspähen können.

Nummer 128 ist die östlichste Kuppelstadt des bekannten Waldes und somit auch diejenige die am nächsten an dem großen See liegt. Der waldlose Ring um sie herum ist groß und fruchtbar, daher wird hier Landwirtschaft betrieben. Die Stadt selbst ist typisch kreisförmig aufgebaut, im Zentrum das Biotop, drum herum die Wohnhäuser. Während die inneren Ringe noch alte Gebäude aus Stahl und Betonhäuser haben, sind die äußeren aus dem neu entdeckten, schier endlosen Rohstoff Holz. Ein großes Projekt der Stadt ist einem Kanal vom großen See zu den Feldern der Stadt anzulegen.

Weiter im Westen liegt die Kuppelstadt #129. Sie war die erste deren Schild versagte und den Überlebenden ein neues Tericon offenbarte. Ihr Grasring ist nicht so ausgeprägt und fruchtbar wie der von #128, weshalb sich die Bewohner in den Wald hinaus wagten, um dort Nahrung zu sammeln. Bei einem dieser Streifgänge entdeckten sie #128 und führen seit dem her Handel mit ihnen.

#130 liegt Nordwestlich der anderen Städte und versteckt sich momentan noch hinter ihrem Schild. Sieht man sich genau um kann man hier schon langsam erahnen das der Wald nach Westen lichter wird.

Fraktionen/Was ist los in der Welt?

Als Überlebende der Katastrophe haben die Bewohner der jeweiligen Kuppelstädte einen ganz unterschiedlichen Lebensstile entwickelt und sind sich daher eher selten einig. Dennoch sind sie ein Volk und kämpfen um das Überleben.

Ihre teilweise selbsternannten Gegner sind die riesigen Tiere der Wälder Tericons. Es gibt unterschiedliche Arten und mehrere Rudel, einige sind den Menschen neutral oder gar freundlich gesonnen. Doch die meisten sind sehr misstrauisch oder gar feindlich gesinnt, da sie wissen das die Menschen einst den Planeten fast zerstört hätten.

Heimische Arten/weitere Wesen

Die Reste der alten Zivilisation.

Nur wenig gibt es noch von ihnen, den Menschen. Verkrochen sich hinter ihren Schilden und überlebten die große Katastrophe.

Die neuen Herrscher Tericons

Sind die Tiere, wobei grade die Rudelführer mit ihrer Größe zum fürchten sein können.

Technologie & Energienutzung

Ein Großteil der Technologie ist während der Katastrophe verloren gegangen, dennoch findet man immer wieder in den Ruinen so manche wundersame Maschine.

Durch den starken Fortschritt in der Technik, haben die Menschen von Tericon ihre einstigen magischen Wurzeln vergessen. Nun sind es nur noch die Tiere, und jene denen sie ihre Fähigkeiten anvertrauen, welche Energie nutzen können.

Die Schildgeneratoren sind ein Überbleibsel der Katastrophe. Durch ihre großen Energiespeicher und ihre vielseitigen Möglichkeiten Energie aufzunehmen, sind sie auch heute noch wertvolle Stromlieferanten. So finden sich in den inneren Ringen der Kuppelstädte häufig Krankenhäuser oder kleine Fabriken.

Früher gab es sie überall, heute sind sie selten und werden nur in Notfällen genutzt, die schwebenden Fahrzeuge. Auch sie findet man eher in den Inneren Kreisen und oftmals wurden sie schon lange nicht mehr genutzt, doch es gibt sie noch. Und wenn jemand dringend Hilfe brauch oder es eine eilige Botschaft für eine andere Stadt gibt, kommen sie zum Einsatz.

Raritäten unter den Technologien sind die Droiden, aber auch ein funktionstüchtiger dieser alten Technologie ist nicht auszuschließen.